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gratis Probefahrt

Bevor die Entscheidung für ein neues Fahrzeug fällt, findet in der Regel eine gratis Probefahrt statt. Probefahrten geben Aufschluss über den Zustand des Fahrzeugs und das Fahrverhalten auf der Straße. Sie zeigen, ob das Handling, die Ausstattung und die Funktionen dem persönlichen Geschmack entsprechen. Während der Fahrt gibt der Autoverkäufer dem Interessenten wichtige Informationen und beantwortet Fragen rund ums Fahrzeug. Eine Proberunde durch die Stadt oder auf der Autobahn ist in der Regel kostenlos. Etwaige Kosten, die durch einen Unfall entstehen können, werden durch einen Probefahrtenschutz und die Probefahrtvereinbarung abgedeckt.

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Eine Proberunde vor dem Kauf eines Fahrzeugs ist also in den allermeisten Fällen sinnvoll, da der Fahrer sich ein gutes Bild vom Fahrzeug machen kann. Wie eine typische Fahrt abläuft, welche Dokumente dazu mitgebracht werden müssen und worauf der Fahrer vor und während der Fahrt achten muss.

Häufig gestellte Fragen rund um gratis Probefahrten

Wie läuft eine typische Probefahrt ab?

Der Ablauf einer Gratis Probefahrt ist von Verkäufer zu Verkäufer unterschiedlich. In der Regel wird zunächst eine Probefahrtvereinbarung unterschrieben, die den Fahrer im Falle eines Schadens zu einer gewissen Selbstbeteiligung verpflichtet. Anschließend wird festgelegt, wie lange die Fahrt dauern soll und ob der Verkäufer mitfährt.
Die eigentliche Fahrt kann der Fahrer relativ frei gestalten. Im festgelegten Zeitraum darf er das Fahrzeug auf Land- und Bundesstraßen oder Feldwege fahren und die Funktion des Wagens testen. Nach Abschluss der Fahrt wird das Auto zurück an den Verkäufer übergeben.

Warum fahren Autoverkäufer bei Probefahrten häufig mit?

Bei einer Testfahrt sitzt in der Regel der Autoverkäufer mit im Auto. Auf diese Weise kann er dem Interessenten wichtige Informationen zum Fahrzeug geben und auf der Strecke Funktionen und Besonderheiten erklären. Zudem möchte er ein Auge auf sein Fahrzeug werfen und im Zweifelsfall verhindern, dass ein unerfahrener Testfahrer einen Schaden verursacht. Auch eine Entwendung des Fahrzeugs ist ein Risiko, welches durch die Mitfahrt des Autoverkäufers reduziert wird. In manchen Fällen sitzt der Verkäufer des Autos selbst am Steuer.

Welche Dokumente muss ich mitbringen?

Bei einer Testfahrt sitzt der Interessent im Normalfall selbst am Steuer. Dementsprechend wird in erster Linie ein gültiger Führerschein benötigt. Außerdem muss ein Personalausweis oder alternativ ein anderes Ausweisdokument mitgebracht werden. Die entsprechenden Dokumente werden vor Beginn der Fahrt überprüft.
Viele Händler behalten den Personalausweis während der Fahrt als Pfand ein. Oft wird ein zusätzliches Pfand verlangt, um das Risiko einer Unterschlagung des Fahrzeugs zu reduzieren.
Wenn weitere Personen bei der Testfahrt dabei sind, müssen auch diese sich ausweisen. In der Regel hält der Verkäufer Name und Wohnanschrift sowie Kontaktmöglichkeiten der Mitfahrer fest.

Wenn die genannten Dokumente vorhanden sind, steht einer Testfahrt nichts mehr im Wege. Je nach Autoverkäufer müssen allerdings mitunter noch andere Voraussetzungen erfüllt werden. Die Details werden im persönlichen Gespräch zwischen Verkäufer und Interessent geklärt.

Wie lange darf eine Probefahrt sein?

Eine Gratis Probefahrt dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Über die genaue Dauer entscheidet der Fahrzeughalter. Je nach Fahrzeug und Interessent sind auch Fahrten von zwei Stunden oder mehr möglich. Verschiedene Autoverkäufer geben das Fahrzeug über das gesamte Wochenende an den Interessenten ab. Im Normalfall wird schon vorher festgelegt, wie lange die Fahrt dauern soll. Auch die Strecke kann im Vorfeld der Fahrt festgelegt werden.

Auf was sollte ich bei einer Probefahrt am und im Auto alles achten?

Bei einer Gratis Probefahrt möchte man sich ein gutes Bild vom Auto machen. Bevor die Fahrt losgeht, muss sichergestellt werden, dass Fahrzeug überhaupt verkehrstauglich ist. Autohändler machen hier in der Regel keine Schwierigkeiten, bei privaten Verkäufern kann es jedoch durchaus dazu kommen, dass die Beleuchtung nicht wie erwünscht funktioniert oder die Reifen abgefahren sind. Das ist gefährlich und kann im Zweifelsfall auch ein Bußgeld für den Fahrer zur Folge haben.

Gibt es Auffälligkeiten beim Lenken, Schalten, Bremsen oder Beschleunigen? Arbeiten Klimaanlage und Sitzheizung wie erwünscht? Treten ungewöhnliche Geräusche auf? Nicht zuletzt müssen natürlich auch die Funktionen des Fahrzeugs dem persönlichen Geschmack entsprechen.
Interessenten sollten zudem sicherstellen, dass der Motor kalt gestartet wird. Hat der Händler den Wagen vorher warmlaufen lassen, treten Rasselgeräusche oder andere Probleme, die der kalte Motor zeigt, womöglich nicht auf. Die Kontrollleuchten sollten schon wenige Sekunden nach dem Starten des Motors nicht mehr leuchten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das System funktioniert wie es soll und keine Defekte vorliegen.
Eine zweite Person sollte anschließend von außen überprüfen, ob Bremslichter, Blinker und Nebelscheinwerfer funktionieren.
 
Die Gänge werden als nächstes überprüft. Bei der Proberunde durch die Stadt sollten alle fünf Gänge in Ruhe überprüft werden. Schnelles Hoch- und Runterschalten verrät, ob das Getriebe wie erwünscht arbeitet. Geräusche beim Gangwechsel sind ein Warnzeichen, da womöglich bald schon eine kostspielige Getriebe-Reparatur ansteht. Es gilt, die Gänge in verschiedenen Verkehrssituationen wie Stop and Go und Fahrt auf der Schnellstraße zu testen.
 
Jedes Fahrzeug hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Ein Blick in Gebrauchtwagen-Tests vor Beginn der Fahrt verrät, worauf bei der Probefahrt besonders geachtet werden muss. Falls der Autoverkäufer während der Fahrt mit im Fahrzeug sitzt, kann dieser weitere Rückfragen beantworten. Dadurch ergibt sich ein umfassendes Bild vom Auto und der Interessent kann eine zuverlässige Entscheidung treffen.

Was ist eine Probefahrtvereinbarung?

Bei einer Gratis Probefahrt trägt der Autoverkäufer ein großes finanzielles Risiko. Um sich für den Schadensfall abzusichern, muss der Interessent deshalb zumeist eine Probefahrtvereinbarung unterzeichnen. Mit der Unterschrift erklärt sich der Fahrer dazu bereit, im Falle eines Schadens einen gewissen Teil der Kosten zu übernehmen. Die Höhe der Kosten hängt dabei von der Art des Fahrzeugs und den individuellen Vereinbarungen ab. Üblich sind Beträge zwischen 500 und 2.000 Euro. Käufer und Verkäufer können sich individuell auf einen Betrag einigen, der die möglichen Kosten abdeckt.
Eine Probefahrtenvereinbarung enthält außerdem Anschrift und Name des Fahrers und andere wichtige Vereinbarungen. Sie ist zwar nicht Pflicht, gehört aber inzwischen zum Standard. Vor allem größere Autohäuser verlangen fast immer die Unterzeichnung einer Probefahrtenvereinbarung. Dadurch wird das finanzielle Risiko reduziert und beide Parteien erhalten einen Überblick über die jeweiligen Vereinbarungen. Mündliche Vereinbarungen über die Schadensübernahme sind ebenfalls möglich, insofern Zeugen vorhanden sind.

Was ist ein Probefahrtenschutz?

Der Probefahrtenschutz ist eine Versicherung, die Schäden am Fahrzeug während der Probefahrt abdeckt. Wenn es etwa zu einem Unfall kommt oder der Fahrer anderweitig einen Schaden am Fahrzeug verursacht, greift die Versicherung und übernimmt die Kosten. Die Police richtet sich vorwiegend an private Kunden, die regelmäßig Probefahrten durchführen.
Der Probefahrtenschutz unterscheidet sich je nachdem, ob es sich um einen privaten Verkäufer oder um einen Händler handelt. Bei einer Fahrt bei einem privaten Verkäufer greift zunächst die Versicherung des Verkäufers. Allerdings kann auch der private Verkäufer eine Probefahrtenvereinbarung aufsetzen, die den Probefahrer bei einem Schaden zur Kostenübernahme verpflichtet. In diesem Fall kann der private Käufer den Probefahrtenschutz nutzen, um im Falle eines Schadens nicht auf dem finanziellen Verlust sitzen zu bleiben und eine Herabstufung der Schadensfreiheitsklasse zu riskieren.
Bei einer Fahrt beim Händler ist der notwendige Versicherungsschutz bereits vorhanden. Bei einem Schadensfall kann der Autoverkäufer beim Fahrer unter Umständen eine Selbstbeteiligung einfordern. Ein Probefahrtenschutz dient auch hier als notwendige Absicherung.

Schaden bei der Probefahrt: wer zahlt oder haftet nun wirklich?

Wenn bei der Fahrt ein Schaden entsteht, ist das besonders ärgerlich. Allerdings sind große Autohändler entsprechend versichert, sodass die Fahrer die Kosten nicht übernehmen müssen. Kleinere Autoverkäufer oder Privatverkäufer verfügen oft nicht über einen Probefahrtenschutz. Wenn eine Probefahrtvereinbarung vom Fahrer unterzeichnet wurde, übernimmt dieser einen Teil der Kosten. Vor allem bei kleineren Schäden ist oftmals der Fahrer in der Zahlungspflicht. Entscheidend ist natürlich auch, wer den Schaden verursacht hat. Wenn der Autoverkäufer selbst das Fahrzeug gefahren hat, muss er auch für den Schaden aufkommen. Wenn der Schaden durch Fahrlässigkeit bei der Wartung des Autos entstanden ist, etwa durch abgefahrene Reifen, ist der Autoverkäufer in der Pflicht.

Welche Kosten können bei einer Fahrt entstehen?

Probefahrten werden in vielen Fällen kostenlos angeboten. Allerdings entstehen in jedem Fall Kosten. Bei jeder Fahrt wird Benzin verbraucht. Hinzukommt die Abnutzung des Fahrzeugs und nicht zuletzt auch der Zeitaufwand des Händlers. Diese Aufwendungen werden gelegentlich auf den Interessenten übertragen, der für die Fahrt einen gewissen Betrag zahlen muss.
Beispielsweise verlangen einige Händler eine Schutzgebühr für die Probefahrt. Weitere Kosten können entstehen, wenn mehrere Fahrzeuge bewegt werden müssen, um Zugang zum Wuschfahrzeug zu schaffen.
Soll das Fahrzeug für einen ganzen Tag oder länger getestet werden, muss es mit vollem Tank wieder zurückgegeben werden. Der Fahrer muss in diesem Fall also die Kosten für die Tankfüllung übernehmen und den Sprit bezahlen, den er verfahren hat. Weitere Kosten fallen bei einer Probefahrt in der Regel nicht an.

Das ist bei Probefahrten außerdem noch zu beachten

Eine Testfahrt lohnt sich bei jeder Art von Pkw. Vor allem kostspielige Fahrzeuge, die für den Interessenten eine große Investition bedeuten, werden häufig über mehrere Tage getestet. Einige Mängel – vor alle bei beweglichen Teilen von Motor oder Fahrwerk – werden erst beim Fahren deutlich. Eine Probefahrt bringt die Stärken und Schwächen des Fahrzeugs ans Tageslicht.

Die Probefahrt dient nicht nur dazu, die Mängel des Fahrzeugs herauszufinden und sich ein umfassendes Bild zu machen. Die gesammelten Informationen können anschließend auch für die Preisverhandlungen genutzt werden. Ein Wagen, der ungewöhnliche Geräusche macht oder kleinere Mängel hat, ist deutlich günstiger zu haben ein als ein makelloses Fahrzeug.

Probefahrt über mehrere Tage oder das ganze Wochenende – wie geht das?

Viele wissen es gar nicht, aber die Regeln und Bedingungen rund um Probefahrten sind reine Verhandlungssache. Insbesondere im hochpreisigen Autosegmenten, geben sich betuchte potenzielle Kunden nicht mit einer 30-minütigen Testfahrt ab. Dies sind meistens jedoch auch Kunden, die bereits mehrere Autos bei einem Autohändler gekauft haben. Das bedeutet, dass bereits eine „Beziehung“ zwischen ihnen und dem Autohändler aufgebaut ist. Wenn ein neues Modell herauskommt ruft der Händler direkt beim Kunden an und fragt ihn, ob er sich den Wagen nicht mal anschauen möchte oder Probefahren möchte. Solche high Impact Stammkunden können relativ problemlos nach einer kostenlosen Probefahrt für das Ganze Wochenende fragen. Dies werden sie nicht bei einem 20.000€ Ford Fiesta machen. Aber bei einem 100.000+ Euro Porsche ist dies gang und gäbe. Der Autoverkäufer weiß, dass es sich um einen solventen Kunden handelt, welcher keinen Mist mit dem Wagen stellt. Zugleich steigt die Kaufwahrscheinlichkeit, wenn jemand ein Traumauto 3 oder 7 Tage lang testen durfte. Das Bereitstellen eines Probefahrzeugs bedeutet für den Autohändler ein Investment. Denn er zahlt die Abnutzung und meist auch den Sprit. Wer hier als 18-jähriger Jungspunt ankommt und eine kostenlose Probefahrt mit einem Ferrari oder Porsche nachfragt muss schon sehr überzeugend oder sehr solvent sein, damit der Autohändler zustimmt.